8. Juni 2016

„Der Schwebezustand ist gefährlich“

Steffen Pörner, Geschäftsführer des Bankenverbands NRW, spricht im Interview mit der "Neuen Westfälischen" über die Möglichkeit, dass auch private Sparer Strafzinsen zahlen müssen, und die geplante Fusion von Londoner und Frankfurter Börse. Letztere müsse nach dem Brexit überdacht werden, meint der Experte: Die angestrebte Börsenfusion habe durch den Brexit ihre ökonomische Logik nicht verloren. "Sie ist aber aufsichtsrechtlich komplexer geworden, die Frage nach dem Sitz des fusionierten Unternehmens stellt sich jetzt dringlicher", betont Pörner, der zudem nicht erwartet, dass Privatkunden Entgelte für Einlagen bezahlen müssen - "dazu ist der Wettbewerb in Deutschland unter Banken und Sparkassen viel zu stark", führt er aus.

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