Presseinformation

IW-Gutachten Transformation in NRW

Laut der Studie sind allein zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 Investitionen von rund 50 Milliarden Euro pro Jahr notwendig

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat erstmals einen Investitionsbedarf von bis zu 70 Milliarden Euro jährlich ermittelt.

Das entspricht rund zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes. Laut der Studie sind allein zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 Investitionen von rund 50 Milliarden Euro pro Jahr notwendig. Hinzu kommen jährlich rund 17 Milliarden Euro für die Digitalisierung. Während notwendige Ersatzinvestitionen den Großteil des Bedarfs ausmachen, müssen die zusätzlich erforderlichen Investitionsanstrengungen auch mit entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten hinterlegt werden. Um das Thema der Transformationsfinanzierung voranzutreiben und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, haben das Wirtschafts- und Innovationsministerium NRW, der Bankenverband NRW, der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen, der Rheinischen Sparkassen- und Giroverband, der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und die NRW.BANK die Studie gemeinsam in Auftrag gegeben.

Thomas Buschmann, Vorsitzender des Bankenverband Nordrhein-Westfalen: „NRW kann Strukturwandel und ist in einer starken Ausgangslage, um die Herausforderungen der Transformation gut zu meistern und im globalen Wettbewerb Vorteile zu generieren. Der Kreditwirtschaft kommt bei der Transformationsfinanzierung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle zu, sie ist Teil der Lösung. Die IW-Studie hat die Grundlage geschaffen, jetzt müssen die Vorschläge daraus auf ihre möglichst rasche Umsetzbarkeit geprüft werden. Die Fin.Connect.NRW kann durch die Vertiefung der Zusammenarbeit von Banken, Wirtschaft und Politik die notwendigen Rahmenbedingungen und Anreize setzen und damit zur Beschleunigung der Transformation und Förderung von Innovationen beitragen.“

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Studie zur Transformationsfinanzierung in Nordrhein-Westfalen als PDF

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